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Der Nikolaus schlägt zurück!!

Wir rufen alle, die etwas gegen Faschismus, Rassismus und andere Nazischeiße haben, am 6.12.2009 um 14 Uhr auf dem Rathausplatz zur Versammlung auf, um zu zeigen, dass hier in Unna – wie auch überall sonst – kein Platz für Nazis und ihre menschenverachtenden und verbrecherischen Ansichten ist.

weitere Infos unter
http://ayb.elite.to/

Jugend trifft Politik

Die SAU lädt am 21. August zu einer Erstwählerveranstaltung ein, auf der sich Kommunalpolitiker, der verschiedenen Fraktionen, euren Fragen stellen und ihre politische Arbeit darstellen. Moderiert wird das ganze von Rolf Liffers, einem renomierten Journalisten.

Jugend trifft Politik

Am 21. August 2009
Im Jugend Kultur Cafe (JKC) Poststr. 20 Kamen
um 19:00

Open Air im Postpark

Am 15. August findet im Postpark in Kamen ein Open-Air-Fest statt. Tagsüber gibt es für die Jüngeren und Älteren ein vielfältiges Angebot an Aktivitäten und Fressbuden, und Abends haben wir für euch ein dickes Open-Air-Umsonst-Konzert organisiert.
„Stadt der Farben“ heisst die Veranstaltung, deren Erlös gegen Kinderarmut in Kamen eingesetzt wird, und ihren krönenden Abschluss mit vielen geilen Bands findet.
Ab 18:00 rocken für euch für lau:
Sky is the Limit
Toxin To Salvation
Jaques She Rock
Lost in Fiction
Utopia Banished
Post Reveries

und im Anschluss wollen im JKC This is madness, Bitch! und Napoleon Dynamite für euch auf der Aftershowparty rocken.

Stadt der Farben

Weil wir dagegen sind Vol. 2

Am 23 Juli ist es wieder soweit, 4 Bands rocken das JKC und erheben ihre stimme gegen Nazis. Es ist nun das zweite Konzert aus der Reihe „weil wir dagegen sind“ organisiert von der schwarzen antifa unna, welche es sich zum ziel gesetzt hat mit den Konzerten ein klares zeichen gegen rechts zu setzten, zu informieren und den Bands eine Möglichkeit für Auftritte zu geben. Dieses mal mit dabei : Antillectual , nachdem diese Band bei ihrer tour durch Europa und die U.S.A bereits mit größen wie Ignite, Strike Anywhere ,Rise Against und Against Me zusammenspielten, kommen sie nun extra aus Holland zu uns nach kamen, um das Publikum mit einer Mischung aus Punkrock und Hardcore ordentlich ins schwitzen zu bringen. Auch Society Off aus Koblenz (punk/Hc) ,welche schon mit Itchy Poopzkid auf der Bühne standen, waren sofort feuer und flamme ihre freunde aus holland zu supporten. Neben diesen beiden Acts von ausserhalb dürfen unseren lokalen Bands natürlich nicht vergessen werden. Bei Rules Of Engagement werden alle Metalfans auf ihr kosten kommen und zusammen mit Out Of Apathy welche die Besucher mit schnellem, aggressiven Hardcore begeistern werden, wird ganz klar : wir sind laut gegen nazis!

Flyer

Deutschlands Freiheit

Dass Deutschlands Freiheit am Hindukush verteidigt werden muss, das weiß der aufgeklärte Mensch von heute natürlich. Während Wirtschaft, Medien und Regierung „60 Jahre Bundesrepublik Deutschland“ feiern, um die Vergangenheit Vergessen zu machen, um zu verleugnen, dass diese 60 Jahre geprägt waren von den Nachbeben Nazi-Deutschlands. 60 Jahre in denen Altnazis fröhlich hohe Ämter bekleideten, bis nicht die Gerechtigkeit, sondern die Biologie, ihrem schergenhaften Dasein ein Ende setzte. Wir brauchen wohl kaum darauf hinweisen, dass der Staatsapparat nie wirklich „entnazifiziert“ wurde.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde Deutschland entwaffnet – nicht ohne Grund! 2 Weltkriege, Millionen ermordete Menschen, gehen auf das Konto „der Deutschen“. Doch was wäre Deutschland ohne diese Blutgeilheit?
Die Bild am Sonntag weiß natürlich wie das richtig heisst. Nach dem Tod von 3 deutschen Soldaten in Afghanistan, die bei einem Gefecht mit Taliban, mit ihrem Panzer in einen Wassergraben manövrierten und ertranken schreibt das Springer-Blatt, die Soldaten in Afghanistan würden Deutschlands Freiheit verteidigen. Damit nicht genug, denn der Staat weiß natürlich wie man den Tod von 3 jungen Soldaten ausschlachtet. Tragisch genug, dass sie dazu verleitet wurden Soldaten zu werden und mit der Waffe in der Hand für den „Frieden“ zu kämpfen.
Die britische Zeitung „The Guardian“ geht von bis zu 49.000 Opfern aus. 49.000 zu viel.

„Wir sollen hier kämpfen und töten. Das muss den Leuten in Deutschland mal einer erzählen.“

Zitiert die Bild-Zeitung einen Soldaten – Und ehrlich – Wir waren auch empört darüber, dass Soldaten plötzlich kämpfen und töten müssen. Aber Bild-Zeitung und Bundeswehr, wissen wie man Krieg anschaulich für den Durchschnittsdeutschen verpackt:

„Wenn die auf uns schießen, kriegen sie’s von uns besorgt“, sagt ein Hauptfeldwebel. „Wenn du 0:1 hinten liegst, versuchst du, den Ausgleich zu machen und dann das 2:1. So einfach ist das.“

Es irgendwem besorgen und Fußball – da fehlt ja eigentlich nur noch Bier und es ist fast wie Zuhause.

Wie schamlos der Staat in fernen Ländern für „Frieden“ und „Freiheit“ mordet, und dabei es versteht die tollen 60 Jahre zu feiern. Am 2.August.1945 wurde beim Potsdammer Abkommen die demillitarisierung Deutschlands beschlossen. Wenige Jahre später begann die Aufrüstung, aufgrund des imperialistisch motivierten Kalten Kriegs, wieder erneut. Der Kosovo-Krieg 1999 machte deutlich: Ein pazifistisches Deutschland ist weder gewollt noch machbar. Die Blutgeilheit „der Deutschen“? Wir glauben: NEIN! Machtinteressen der Wirtschaft und des Staates müssen um jeden Preis befriedigt werden. Der Tot hunderter, tausender Menschen, ist ein geringes Übel. Anstatt dem Gefühl der Massen zu folgen, und „NEIN!“ zu Kriegstreiberei und Angriffskrieg zu sagen, will die Regierung mehr Geld für Waffen. Der Bundeswehrbeauftragte verlangt von Gewerkschaften und Kirchen, dass sie sich für den Krieg aussprechen, damit der Krieg von den Massen getragen wird. Dass die Kirche mitspielt und zuschaut, sah man in der Vergangenheit zur genüge. Dass die Gewerkschaftsbonzen das Proletariat verraten haben, ist trauriger Fakt. Aber auf der Seite der Kriegstreiber wollen sie heute alle nicht stehen. Keiner will das.

Krieg ist immer ein Instrument der Unterdrückung, egal wie es genannt wird, ob „Konflikt“ oder „Einsatz“. Doch auch wenn radikales Vorgehen gegen das Instrument „Krieg“ nötig ist, ist darüberhinaus zunächst die kritische Reflexion des Systems, von dem nunmal die Unterdrückung ausgeht, und daraufhin die Bekämpfung der Ursachen von höchster Priorität. Dass die Ursachen im System liegen, liegt auf der Hand. Krieg ist Kapitalismus. Deutschland, wie jeder andere Staat auch, pumpt Milliarden in seine Armee. Milliarden die dafür verwendet werden Menschen zu Mördern auszubilden, ihnen durch Unterdrückung den letzten Funken Menschlichkeit zu nehmen und sie letztenendes zu bewaffnen.