Archiv der Kategorie 'Demo-Aufruf'

Gedenkdemo in Dortmund

Vor nunmehr fünf Jahren wurde der Punk Thomas „Schmuddel“ Schulz mitten in der belebten Dortmunder Innenstadt von einem jugendlichen Neonazi brutal niedergestochen. Thomas erlag wenig später seinen Verletzungen. Auch in diesem Jahr werden wir wieder lautstark und eindringlich darauf hinweisen, dass es in Dortmund ein massives Problem mit Neonazis gibt und abermals werden wir die gesellschaftlichen Verhältnisse fokussieren, die Antisemitismus, Rassismus, Sexismus, Homophobie und andere Scheußlichkeiten täglich aufs Neue reproduzieren. Wir wollen Thomas und allen anderen Opfern extrem rechter Gewalt gedenken und unseren Protest gegen kapitalistische Verwertungslogik, nationales Zwangskollektiv und gesellschaftliche Gewaltverhältnisse auf die Straße tragen.

Wie jedes Jahr rufen wir deshalb zur antifaschistischen Thomas-Schulz-Gedenkdemonstration in Dortmund auf!

Den ganzen Aufruf lesen
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Kommt zur antifaschistischen Demonstration:
03.04.2010 | 16:00 h | Dortmund | Hauptbahnhof (Vorplatz)

No-go-areas für Nazis erkämpfen!
Deutschland in den Rücken fallen!
Für eine starke antifaschistische Jugendkultur!

Achtet auf Ankündigungen und Änderungen!
http://antifaunion.blogsport.de

Aufruf: Internationaler Tag gegen Polizeibrutalität

ACAB

Am 15.3. findet jedes Jahr der Internationale Tag gegen Polizeibrutalität statt.
Deshalb ruft die antifaschistische Jugend Dortmund am 15.03.2010 (Montag) zu einer Demonstration gegen Polizeigewalt und Repression
auf.
Dieser Tag prangert nicht nur die Polizeibrutalität an, sondern ermöglicht auch die Gründung und Verstärkung der Verbindungen zwischen den Gruppen, die weltweit
direkt und indirekt gegen staatliche Brutalität kämpfen.
Er schafft internationale Solidarität, die angesichts der weltweit steigenden Repression gegen die linke Bewegung notwendig ist.
Der Internationale Protesttag findet bereits schon zum 14 mal statt.
(der komplette Aufruf folgt…)

Kommt zahlreich nach Dortmund:
Montag (15.3.)
18:00 Uhr
Dortmund HBF Vorplatz

Unser Zusammenhalt, gegen ihre Repression!
Hoch die internationale Solidarität!

Dieser kurze Aufruf wurde von der antifaschistischen Jugend Dortmund bereitgestellt.

30.01. Bundesweite Demo

Die Uni gehört allen!

Wir rufen zur bundesweiten Demonstration des Bündnis „Die Uni gehört allen!“ in Frankfurt am Main auf. Nach den großen Bildungsstreik Demonstrationen im Sommer 2009 und den Hörsaal-Besetzungen in den vergangenen Monaten ist ein Anknüpfen an diese Erfolge wichtig, und eure Solidarität, sei es durch Beteiligung an der Demo, oder durch kreative Aktionen an euren Schulen & Unis gefragt.

Aufruf des Bündnisses
Die Ausrichtung aller Lebensbereiche auf ihre Verwertbarkeit verschärft sich. Flankiert wird diese Entwicklung durch autoritäre Maßnahmen und die Kriminalisierung sozialer Widerstände. Stechuhren, Hartz IV, Ausbildungsplatzmangel, Exzellenzinitiativen, Selektion an Schulen und Hochschulen, Abschiebungen und „blue cards“ nur für „hochqualifizierte“ Migrant_innen, all das sind nur einige Kennzeichen einer ausgrenzenden Gesellschaft. Einer Gesellschaft, in der nicht die Menschen und ihre Bedürfnisse, sondern ihre Verwertbarkeit im Mittelpunkt steht.

Die Frankfurter Stiftungsuniversität kann hierfür als eine der Pioniere gelten. Studierende besetzten dort Ende November eines der Gebäude der Goethe-Uni, das regelmäßig an Konzerne vermietet wird. Sie wollten dort Raum und Zeit für eine kritische Auseinandersetzung schaffen. Am 02.12.2009 wurde dieser studentische Protest gewaltsam durch die Polizei beendet. Seitdem herrscht Ausnahmezustand an der Frankfurter Universität: Kritischen Studierenden drohen die Zwangsexmatrikulation und Strafverfahren, immer wieder patrouilliert Polizei auf dem Campus und der Universitätsbetrieb wurde mehrfach durch Aussperrungen lahm gelegt.

Auch in vielen anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens kommt es immer öfter zu sozialen Konflikten. Arbeiter_innen, Azubis, Schüler_innen, Studierende, von Abschiebung Bedrohte, Erwerbslose und andere gehen auf die Straße. Dabei verweisen all diese Proteste auf die Möglichkeit einer gemeinsame Forderung: Die gesellschaftlichen Verhältnisse haben sich nach den Menschen zu richten, nicht nach Profitinteressen. Die Organisierung der Gesellschaft muss von den Menschen selbst bestimmt sein. Um wirklich etwas zu verändern, müssen wir genau dies als gemeinsames Ziel formulieren und erkämpfen.

Statt den kürzenden, ausschließenden, überwachenden Staat um Hilfe anzurufen, müssen wir gemeinsam auf die Straße gehen und dafür kämpfen, dass die Schule unsere Schule, die Uni die Uni aller, die gesellschaftliche Produktion nach den Bedürfnissen aller – das Leben ein selbstbestimmtes Leben sein soll. Die Uni gehört Allen! Für freie Bildung und ein selbstbestimmtes Leben! Unser Leben in unsere Hände! Für die radikale Demokratisierung aller Lebensbereiche!

Die Homepage zur Demo: unigehoertallen.tk

bundesweite demo | 30.01.2010 | 14.00 Uhr | FFM | Campus Bockenheim

Der Nikolaus schlägt zurück!!

Wir rufen alle, die etwas gegen Faschismus, Rassismus und andere Nazischeiße haben, am 6.12.2009 um 14 Uhr auf dem Rathausplatz zur Versammlung auf, um zu zeigen, dass hier in Unna – wie auch überall sonst – kein Platz für Nazis und ihre menschenverachtenden und verbrecherischen Ansichten ist.

weitere Infos unter
http://ayb.elite.to/

Es wird ungemütlich

Es wird ungemütlich in Deutschland. Während die Weltwirtschaftskrise weiter ihre Runden zieht und immer mehr Unternehmen in den Abgrund reisst, beginnen die Leute die Augen auf zu machen. Tausende Menschen gehen auf die Straße um auf ihre Lage aufmerksam zu machen. Noch ist es verhältnismäßig ruhig hier. In Frankreich spricht mensch schon vom „Vorabend der Revolution“, dabei scheint es hier mehr zu brauchen als eine Weltwirtschaftskrise. Nur was? Nicht umsonst hat „der Deutsche“ den Ruf eines Duckmäusers. Gerade weil es nicht einmal einen nennenswerten Widerstand gegen Hitler gab, darf unser eins nicht davon träumen, dass die Menschen sich wegen Massenarbeitslosigkeit, Hartz-4 und den allgemeinen Verfall des kapitalistischen Systems gegen die Unterdrückung wehren. Oder doch?
In einer heute veröffentlichten Studie des SPIEGELs unter 20-35 Jährigen sagten 63% aus, der Sozialismus sei eine gute Idee, wäre in der Vergangenheit nur schlecht umgesetzt worden. Immerhin 40% sprachen sich für einen Systemwechsel aus. Auch die Basics der Kapitalismuskritik wurden abgefragt, so erkannten 70% der Befragten, dass der Kapitalismus wenige Reiche und zuviele Arme schaffen würde. Ein Hoffnungsschimmer?
Tut sich endlich was in den maroden Vier-Wänden eines Systems das einfach nicht funktionieren will? Es muss sich was tun – das ist allen klar. Doch nur zögerlich kommt der Widerstand in Fahrt. Ein Großteil der Linken gebunden durch Antifaschismus, was aufkeinen Fall schlecht ist! Auch wir, als Antifa-Gruppe, sehen darin unseren Grundkonsens und unseren Schwerpunkt – Doch politischer Aktivismus geht weiter.
Nicht allein das Bekämpfen der Neonazi-Strukturen, die versuchen von der Ratlosigkeit in der Weltwirtschaftskrise zu profitieren, muss verpflichtend für jeden Linken und Linksradikalen sein, sondern auch das Alternativen aufzeigen. Es ist an der Zeit nicht nur gegen die braunen Verbrecherbanden auf die Straße zu gehen, sondern auch gegen die Herren in Nadelstreifenanzügen, die versuchen der kommenden Generation all die Scheisse die sie hier fabriziert haben aufzuladen, um das System zu retten. Doch der Nachwuchs lässt sich nicht so einfach ans Messer liefern – Diese Woche ist der bundesweite Bildungsstreik angesetzt und auch ihr seid herzlich eingeladen mit uns zu kämpfen. Nicht nur gegen das Bildungsystem, sondern auch gegen die Funktion der Schule/Uni als Vorbereitung zur kapitalistischen Verwertung eures Lebens. In der Schule lernt man längst nicht fürs Leben, sondern für die Arbeit. Wehrt euch!
Am Mittwoch, dem 17.06.09, findet eine Großdemo in Dortmund statt. Lasst euch nicht verarschen, macht blau, lasst die Schulen leer und kommt hin!

Mittwoch der 17.06.09
10:00 am Dortmunder HBf
Bildungsstreik-Demo

Der Aufruf des Bildungsstreik-Bündnisses
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